Hund

Philipps Wolkenreise

Philipp geht von der Schule nach Hause und freut sich schon auf seine Freunde, um mit ihnen zu spielen. Das Wetter ist so schön, daß er einen Umweg über die Wiesen nimmt. Er legt den Ranzen ab und setzt sich ins Gras. Dabei schaut er in den Himmel und sieht die vielen weißen Wolken dahinziehen. Wohlig streckt er sich aus und spürt, wie leicht und schwebend seine Gedanken wandern. Eine leise Stimme flüstert: " siehst Du den Reiter dort mit dem kleinen Wagen?, steig ein Philipp, reise mit mir in die Ferne." Philipp spürt dieses leise Zittern und Schweben . Ganz leicht fällt es ihm, in den Sattel zu steigen. Seine Tasche wirft er in den Wagen. Ho, Jo, auf geht die Reise.

Pferd

 

Neben ihm jagen die Wolken dahin, wirbeln umher, zerfließen und bilden neue Gestalten. Plötzlich verlieren Pferd und Reiter ihren Wagen. Dann spürt Philipp , wie sein Wolkenpferd die Beine verliert und er schwebt in der Luft. Aber die Rettung naht. Am Ufer des Wolkenmeeres wartet ein Watteboot und Philipp kann im letzten Moment in das Boot gelangen. Das Wolkenwattemeer wiegt Philipp in seinem Boot hin- und her. Doch auch das Boot beginnt, sich aufzulösen und plötzlich fällt Philipp in das wogende Wolkenmeer. " Hilfe!, Hilfe!", schreit Philipp. "Du kannst doch schwimmen, tue es

doch, komm her, ich halte dich ", flüstert eine vorbeifliegende Wolke. Nun schwimmt Philipp ans Ufer und die kleine Wolke schiebt sich unter seine Arme und stützt ihn. So gelangt er sicher an das Ufer. Erleichtert atmet er auf: "Gerettet! Das war vielleicht ein Abenteuer."

Was war das? Eine feuchte Hundezunge leckt Philipp an der Nase und er erwacht aus seinem Traum. Der Hund Wuschel ist zu Besuch bei ihm, hat ihn nicht vergessen und rechtzeitig geweckt. Schnell wirft er den Ranzen über den Rücken und läuft mit Wuschel schnell nach Hause, denn Mama und Papa warten schon auf ihn.

 
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